Christian Rohlfs

Christian Rohlfs (1849–1938) war ein deutscher Maler und Grafiker, der zu den bedeutendsten Vertretern des deutschen Expressionismus zählt. Ursprünglich im akademischen Stil ausgebildet, fand er erst spät zu seinem eigenständigen, expressiven Ausdruck. Unter dem Einfluss von Künstlern wie Edvard Munch und Emil Nolde sowie durch seine Begegnung mit der Künstlergemeinschaft im Folkwang-Museum in Hagen entwickelte Rohlfs eine kraftvolle Bildsprache mit leuchtenden Farben und rhythmischer Formgestaltung. Er schuf vor allem Landschaften, Stillleben und religiöse Motive, später auch expressive Holzschnitte und Linolschnitte. Trotz seines späten Durchbruchs galt Rohlfs als wichtiger Wegbereiter der modernen Kunst in Deutschland. 1937 wurde seine Kunst von den Nationalsozialisten als „entartet“ diffamiert. 

Rote Rosen

Mischtechnik auf Karton um 1914/15,
27,0 x 38,0 cm,
monogrammiert,
Wvz. Vogt Inventar-Nr. 427/08

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