Karl Schmidt-Rottluff

Karl Schmidt-Rottluff (1884–1976) war ein bedeutender deutscher Maler, Grafiker und Mitbegründer der expressionistischen Künstlergruppe „Brücke“. Sein Werk ist geprägt von intensiven Farben, starken Kontrasten und einer kraftvollen, vereinfachten Formensprache. Besonders in seinen frühen Arbeiten steht der expressive Ausdruck im Vordergrund, oft mit Motiven aus Natur, Landschaft und menschlicher Figur. Nach der Auflösung der „Brücke“ entwickelte er einen zunehmend monumentalen und klar strukturierten Stil. Während der NS-Zeit wurde Schmidt-Rottluff als „entarteter Künstler“ diffamiert und mit Berufsverbot belegt. Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte er ins öffentliche Leben zurück und lehrte an der Hochschule der Künste in Berlin. Sein umfangreiches Werk zählt zu den wichtigsten Beiträgen des deutschen Expressionismus.

Stillleben mit Blumenvase

Aquarell und Tuschpinselzeichnung auf Vélin 1961,
70,3 x 49,7 cm,
signiert.

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Rote und weiße Dahlien in einer Tonvase

Lavierte Tuschpinselzeichnung, umfangreich mit farbigen
Ölkreiden überarbeitet, auf elfenbeinfarbigem Bütten 1960er Jahre,
38,0 x 26,3 cm,
signiert.

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