Heinrich Zille

Heinrich Zille (1858–1929) war ein deutscher Zeichner, Grafiker und Fotograf, der vor allem für seine sozialkritischen und humorvollen Darstellungen des Berliner Alltagslebens bekannt wurde. Mit feinem Gespür und oft bissigem Witz porträtierte er das Leben der einfachen Leute in den Hinterhöfen, Mietskasernen und Kneipen der Hauptstadt – insbesondere der Arbeiterklasse.

Zille war eng mit der Berliner Secession verbunden und wurde 1924 in die Preußische Akademie der Künste aufgenommen. Sein Werk bewegt sich zwischen Karikatur, Milieustudie und künstlerischer Sozialreportage. Aufgrund seiner authentischen, einfühlsamen Schilderungen wird er oft als „Pinselheinrich“ oder auch als „zeichnender Volkskundler“ Berlins bezeichnet. Zilles Arbeiten haben bis heute einen festen Platz in der deutschen Kunst- und Kulturgeschichte.

“Drücken musste!”

Aquarellierte Federzeichnung um 1923,
25,2 x 20,1 cm,
signiert, datiert und mit Widmung versehen.

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